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Im süddeutschen Raum, besonders in der Diözese Augsburg, genießt der heilige Laurentius als Schutzpatron besondere
Verehrung. Am Laurentiustag, dem 10. August 955, wurden die Ungarn auf dem Lechfeld vor Augsburg durch das Heer Kaiser Otto des Großen und den Einsatz des hl. Bischofs Ulrich besiegt.
Die Rettung schrieben die damaligen Christen der Fürbitte des hl. Laurentius zu. Kein Wunder, dass in der Bedrängnis des Dreißigjährigen Krieges die Thalfinger ihre Zuflucht bei dem
mächtigen St. Laurentius suchten und ihn zum Kirchenpatron erkoren. Laurentius war der Diakon des Papstes Sixtus II. und als solchem oblag ihm die Verwaltung des Kirchengutes und die Sorge
für die Armen. Während der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian starb er im Jahre 258 den Martertod auf dem Feuerrost.
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